Schneechaos: 50 Unfälle, 13 Verletzte, Gesamtschaden von 135.000 Euro

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Region. Heftiger Schneefall hat ab dem frühen Freitagnachmittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf den Straßen in der gesamten Region geführt. Innerhalb weniger Stunden fielen bis zu 10 cm Neuschnee.

Auf der Bundesstraße bei Badem in der Eifel kam es aufgrund von Schneeglätte zu einem schweren Unfall. Dort wurden vier Menschen bei einem Frontalzusammenstoß verletzt.

In der Zeit von Freitag, 29.12.2017, bis Samstag, 30.12.2017, kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Trier zu fünfzig witterungsbedingten Verkehrsunfällen; davon vierzig Unfälle nur mit Sachschaden. Bei weiteren zehn Unfallereignissen wurden insgesamt dreizehn Personen leicht- und zwei schwerverletzt. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei ca. 135.000 €.

Nach Polizeiangaben blieb es ansonsten bei Blechschäden. Viele LKW seien stecken geblieben oder stellten sich quer.

So gab es kein Durchkommen mehr auf der Landstraße zwischen Trier- Filsch und Korlingen. Gleiches Bild auf der L 151 Höhe Osburg und auf der B 407 bei Waldweiler.

Auf der B 51 von Trier Richtung Bitburg stellten sich mehrere Lastwagen quer. Hier staute sich der Verkehr Kilometerweit zurück.

Querstehende 40- Tonner machten ein Durchkommen für weitere Verkehrsteilnehmer unmöglich. Die Polizei beanstandet das viele Sattelschlepper keine Winterreifen aufgezogen haben.

Auf der A 64 rutschte ein Linienbus aus Luxemburg in einen LKW. Verletzt wurde niemand. Auf der A60 Bitburg- Prüm und der A1 Hermeskeil- Mehring kam der Verkehr teilweise zum Erliegen.

Aufgrund der großen Straßenglätte wurde der Linienverkehr in der Region Trier vorübergehend eingestellt. Ebenso konnten keine Linienbusse die Höhenstadtteile von Trier bedienen.

Die Räum – und Streufahrzeuge waren stundenlang im Dauereinsatz.

In den kommenden Tagen wird ein enormes Tauwetter mit viel Regen erwartet bei Temperaturen von bis zu 13 Grad an Silvester.

(Userbilder)

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