Starke Rauchentwicklung löst Feuerwehreinsatz aus

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Heddert. Zu einem Brandeinsatz wurde die Feuerwehr am Samstagnachmittag gegen 16:40 Uhr in ein Waldgebiet bei Heddert alarmiert.

Mitten im Wald hatten Waldarbeiter nach den Stürmen im Januar mehrere umgestürzte Bäume beseitigt. Dabei wurden die großen Äste und Zweige gestappelt und angezündet zum verbrennen.

Wegen der Nässe und der Feuchtigkeit kam es allerdings auch zu einer enormen schwarzen Rauchentwicklung, die weithin sichtbar war.

Ein besorgter Spaziergänger, in weiter Entfernung, bemerkte den Qualm und setzte den Notruf ab.

Die eingesetzten Feuerwehren rückten zum Brandort an. Die Anfahrt gestaltete sich bereits als schwierig, da die Waldwege wegen der Schneeschmelze und der Nässe schwer befahrbar waren.Auch die Einsatzkräfte sahen von der entfernten Landstraße bereits den Rauch.

An der Einsatzstelle stellte sich heraus das ein Eingreifen der Feuerwehr nicht notwendig war. Die Verbrennung fand auf einer freien Fläche statt. Da keine Trockenheit herrscht, musste das Feuer auch nicht abgelöscht werden.

Dennoch rät Polizei und Feuerwehr einen Abbrand immer bei den örtlichen Behörden anzumelden. Den ohne vorherige Anmeldung ist ein offenes Feuer grundsätzlich verboten.

Richtig war es auch von dem Spaziergänger die Feuerwehr zu rufen, es hätte auch mehr als nur ein Verbrennen von Ästen sein können.

Im Einsatz war der Wehrleiter der VG Kell am See und die Feuerwehren Schillingen und Heddert. Ebenso die Polizei Hermeskeil.

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