Schwertransport mit Windräder hängt auf Landstraße fest

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Sitzerath. Ein Schwertransport mit Windrädern hängt seit dem frühen Dienstagmorgen auf der Landesstraße 365 zwischen Sitzerath und Nonnweiler fest. Die mehr als 70 Meter langen Lastwagen, die Flügel für eine Windkraftanlage geladen haben wurden wegen zu tief hängender Bäume aufgehalten.

Aufgrund der langen Regenfälle der vergangenen Tage und dem vorausgegangenen Sturms in der letzten Woche, haben mehrere Bäume ihre Äste gesenkt. Das wurde zum großen Problem für die Schwertransporter.

Seit drei Tagen sind die Sattelzüge nun unterwegs, Gestartet sind sie in Cuxhafen, fuhren durch mehrere Bundesländer. Zuletzt durch Rheinland- Pfalz und schließlich dem angrenzenden Saarland. Auf der A1 bei Nonnweiler haben sie die Autobahn verlassen.

Da die Gefahr zu groß sei, die Flügel zu beschädigen, musste der Transport erst einmal gestoppt werden, so die Polizei vor Ort. Mit den zuständigen Förstern wurde das weitere Vorgehen gesprochen. Schließlich gab es grünes licht und die vier Bäume konnten gefällt werden. Die drei LKW´s konnten schließlich ihre Fahrt fortsetzen. Jedoch weit kamen sie nicht, die nächsten Hindernisse ließen nicht lange auf sich warten. In der Ortslage Sitzerath, etwa 4 Kilometer vom geplanten Windpark entfernt, hieß es wieder Stillstand.

Spezialisten der Fachfirma entscheiden nun, wie es weiter gehen kann. Im schlimmsten Falle, müssen tiefer gelegene Auflieger ins Saarland gebracht werden, um das Ziel zu erreichen. Bis dahin bleibt die Landstraße für den Verkehr voll gesperrt.

Vor einigen Wochen ging bereits ein Windrad ans Netz. Der Windpark entsteht im Wald zwischen dem Saarländischen Wadrill und dem rheinland – pfälzischen Grimburg.

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