Schwere Unwetter richten Schäden in der Region Trier an

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Region. Am Sonntagabend und in der Nacht sind teils schwere Unwetter über unsere Region hinweg gezogen. Dabei kam es zu Erdrutschen, Überschwemmungen und zahlreichen umgestürzten Bäumen.

Rettungskräfte von Feuerwehr und THW waren stundenlang im Einsatz.

Los ging es gegen 22:30 Uhr in der Verbandsgemeinde Saarburg. In Trassem kam es in einem Neubaugebiet zu einen Hangrutsch. Straßen, Garagen, Wohnungen und Keller wurden teilweise bis zu 20 Zentimeter von Schlamm und Geröll bedeckt. Die Rettungskräfte hatten stundenlang alle Hände voll zu tun. Schweres Gerät kam zum Einsatz. Die Aufräumarbeiten zogen sich noch den ganzen Montag dahin. In Serrig, Wincheringen, Palzem, Wehr und Helfant fiel der Strom aus. Gerätehäuser wurden besetzt.

In Wasserliesch und Nittel musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume beseitigen. Auf der B418 zwischen Metzdorf und Wintersdorf stürzten gleich mehrere Bäume um. Die Strecke wurde voll gesperrt.

In Zemmer fiel ebenfalls der Strom aus, nachdem der Blitz in einen Hochspannungsmast einschlug. Feuerwehr und RWE waren stundenlang im Einsatz.

In Röhl bei Bitburg wurde ein Dach eines Hauses abgedeckt, in Holsthum schlug der Blitz ohne größere Schäden in ein Wohnhaus ein.

In der gesamten Region kam es zu Einsätzen wegen überfluteter Straßen.

Besonders schlimm war der Hagel. Im Raum Saarburg und Raum Bitburg- Land fielen teilweise bis zu 3 cm dicke Hagelkörner. Zahlreiche Bäume und Blumen wurden beschädigt, ebenso Gartenhäuser. Zu enormen Schäden, ist bislang nichts bekannt.

Insgesamt waren im LK Trier- Saarburg und Bitburg- Prüm bis zu 250 Helfer im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

 

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