Mitarbeiter der Geldtransporter- Firmen weiterhin im Streik

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Föhren/ Trier. Es ist der dritte Tag infolge, dass die Mitarbeiter der Geldtransportfirmen am streiken sind. So auch die Frühschicht von Prosegur in Föhren.
„Gute Arbeit, schlechter Lohn“ riefen am Freitagmorgen die mehr als 35 Bediensteten. Sie hatten sich dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi angeschlossen und in Trier an einem großen Supermarkt getroffen.
Dietmar Bernardy ist einer der Angestellten der Niederlassung in Föhren: „Wir sind hier zusammengekommen, um einen besseren Lohn zu bekommen. Wir müssen jeden Tag Risikoreiche Arbeit vollbringen. Wir sind der Meinung das es bundesweit keine unterschiedlichen tariflichen Unterschiede geben darf.“
Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Erhöhung des Stundenlohns aller Mitarbeiter um 1,50 Euro bzw. eine Lohnerhöhung von 250 Euro im Monat. Zudem sollen die Gehälter von Osten und Westen angeglichen werden.
Bis zu einer Einigung bleiben die Geldtransporter in den Höfen der Firmen stehen. Wie lange dies noch andauern kann, ist unklar. Die Tarifverhandlungen werden am Freitag fortgesetzt.
Bislang kam es nach Auskunft der beiden größten Banken zu keinen Engpässen an den Geldautomaten. Es kann sich aber ändern, wenn es zu keiner Einigung kommen sollte.

(Blaes)

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