Großeinsatz in Zemmer: Mehr als 100 Einsatzkräfte suchen 67 jährigen Vermissten

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Zemmer. Seit dem frühen Montagmittag gegen 16:30 Uhr wird ein 67 jähriger Mann aus der Gemeindepsychiatrischen Einrichtung „Schönfelderhof“ in Zemmer vermisst.

Nachdem der demenzkranke Mann am Abend vermeintlich nicht mehr in die Einrichtung zurück kam, wurde die Polizei alarmiert.

Diese rückte mit mehreren Streifenwagen an und suchte die nahe gelegene Umgebung ab. Da es jedoch schon dunkel war und die Suche erfolglos blieb und gegen 21:05 Uhr Großalarm für die umliegenden Feuerwehren ausgelöst. Zeitgleich wurden sieben Suchhunde angefordert.

Nach einer kurzen Lagebesprechung begann auch schon die Suche. Mit Fußtrupps gingen die Einsatzkräfte landwirtschaftliche Feld- und Waldwege ab. Die Suchhunde nahmen ebenfalls die Suche im bewaldeten Gebieten ihre Suche auf.

Mit einer Drohne und Nachtsichtkamera der Feuerwehr Sohren/ Büchenbeuren wurden nahe gelegene Felder abgesucht.

Wie die Feuerwehr mitteilt leidet der Mann an Demenz und ist orientierungslos. Er ist auf Tabletten angewiesen und sei nur mit leichten Hausschuhen und dünnen Schlafanzug unterwegs.

Stundenlang suchten mehr als 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bis etwa 3 Uhr am Dienstagmorgen.

Dann kommt die erlösende Nachricht: Er ist gefunden! Eine Mitarbeiterin des Hofes hat den verwirrten Mann im Verwaltungsgebäude zufällig gefunden. Er wurde am Nachmittag dort versehentlich eingesperrt.

Im Einsatz war die Wehrleitung, FEZ und Führungsstaffel VG Trier- Land. Der KFI und der stellv. KFI Trier- Saarburg. Ebenso der große ELW (Ffw Longuich)  und die die Drohne des Landkreises (Ffw Schillingen), die Drohne mit Nachtsichtkamera der Feuerwehr Sohren/ Büchenbeuren Die Feuerwehren aus Zemmer, Rodt, Schleidweiler und Orenhofen. Suchhunde der Berufsfeuerwehr Trier und des Rettungsdienstes aus Wittlich. Zudem die Bereitschaftspolizei und der Führungsstab der Polizei.

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