Großeinsatz für die Feuerwehr: Bei Zimmerbrand werden drei Menschen verletzt

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Zahlreiche Feuerwehren aus der VG Ruwer haben am Samstag eine Großübung an der alten Romika durchgeführt. Hierbei wurde ein Zimmerbrand mit Menschenrettung geübt. Viele Zuschauer, darunter die Politiker, schauten sich die Übung an.

Gusterath. Sirenengehäul am Samstagnachmittag um 16 Uhr in der Verbandsgemeinde Ruwer. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle Trier ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Gusterather- Tal. Flammen sind zu sehen und das gesamte Gebäude ist verraucht.
Umgehend wurden zahlreiche Feuerwehren zum Zimmerbrand alarmiert. Es dauert nicht lange bis die ersten Feuerwehrfahrzeuge mit Martinshorn und Blaulicht angefahren kommen. Vor Ort bekommt der Einsatzleiter Christian Neuschwander die Info, dass in dem Mehrfamilienhaus 21 Menschen gemeldet sind und es neun Wohnungen gibt. In einem Obergeschoss schlagen Flammen aus dem Fenster, dichter Rauch steigt auf.
Viele Bewohner konnten ihre Wohnungen noch rechtzeitig verlassen, doch zwei Menschen bleiben vermisst. Sofort machen sich mehrere Atemschutzgeräteträger fertig für die Menschenrettung. Weitere Einsatzkräfte rollen bereits die Schläuche aus, um die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung aufzubauen.
Durch das verrauchte Treppenhaus dringen die Atemschutzträger zur betroffenen Wohnung vor und können dort die zwei Vermissten Bewohner vorfinden. Sie erleiden Rauchgasvergiftungen und können durch die Feuerwehr gerettet werden. Eine weitere Bewohnerin wurde bei dem Brand verletzt und dem Rettungsdienst übergeben.
Die Löscharbeiten sind unterdessen im vollen Gange. Von Innen kommen mehrere Strahlrohe zum Einsatz und von außen wird eine hohe Leiter zur brennenden Wohnung angebracht um das Feuer zu löschen.
Unter den Augen zahlreicher Zuschauer konnte der Zimmerbrand durch die Feuerwehr schließlich gelöscht werden. Vor Ort machten sich auch die Bürgermeister der umliegenden Dörfer und die VG- Bürgermeisterin Stephanie Nickels ein Bild von der großen Übung. Nach mehr als 1,5 Stunden konnte die Alarmübung erfolgreich beendet werden.
Der Einsatzleiter und stellv. KFI Christian Neuschwander bedankte sich für die reibungslose Übung der guten Zusammenarbeit aller Wehren.
Im Einsatz waren 60 Kräfte der Fachgruppe Führungsunterstützung der VG Ruwer und die Feuerwehren aus Pluwig- Gusterath, Gutweiler, Korlingen und Sommerau.

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