Glasverbot, Betonbarrikaden und 160 Polizeibeamte an Weiberdonnerstag

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Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden mobile Eingreifkräfte an verschiedenen Stellen der Innenstadt bereitgehalten. Im Falle von Straftaten werden die gespeicherten Videoaufnahmen zur Strafverfolgung herangezogen, anderenfalls nach einer 30-Tage-Frist gelöscht. Die videoüberwachten Bereiche werden für Besucher durch Hinweisschilder deutlich gekennzeichnet und ausgewiesen. Durch diese Hinweise sollen ebenso potenzielle Straftäter von eventuellen Vorhaben abgebracht werden.

Die zwischenzeitlich etablierte und schon zum täglichen Erscheinungsbild der Trierer Streifenpolizisten gehörende Body-Cam ist ebenfalls Teil des Einsatzkonzepts, da diese sowohl eine deeskalierende als auch präventive Wirkung entfalten und eine Aufnahme erforderlichenfalls zur Beweissicherung im Rahmen der Strafverfolgung herangezogen werden kann.

Wie schon anlässlich der letztjährigen „Tollen Tage“, am Altstadtfest und jüngst am Weihnachtsmarkt sowie dem Silvesterlauf sind auch in diesem Jahr polizeiliche Kontrollstellen an verschiedenen Zufahrten zum Trierer Hauptmarkt, auf dem an Weiberfastnacht die Hauptveranstaltung der Karnevalisten stattfindet, vorgesehen.

Aus Sicherheitsgründen gilt am Fetten Donnerstag während der Veranstaltung der ATK auf dem Trierer Hauptmarkt wieder ein Glasverbot. Zwischen 11 und 18 Uhr ist es verboten, diesen Bereich mit Flaschen, Gläsern, Krügen und anderen Glasbehältern zu betreten. In der Vergangenheit waren immer wieder leere Flaschen und Gläser auf den Boden geworfen oder achtlos abgestellt worden. Durch die dabei entstandenen Scherben ergab sich ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Um die Einhaltung des Glasverbots sicherzustellen, ist der Kommunale Vollzugsdienst des Ordnungsamts vor Ort im Einsatz und kontrolliert auch Taschen und Rucksäcke der Besucher.

Um ein unberechtigtes Einfahren mit schweren Fahrzeugen ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in den unmittelbaren Veranstaltungsbereich zu unterbinden, werden ausgewählte Zufahrten durch Betonbarrikaden versperrt. Diese, von der Stadtverwaltung Trier eigens für solche Zwecke angeschafften Poller, wurden erstmals am Weihnachtsmarkt 2017 aufgestellt.

Durch die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Trier hierzu erlassene Zufahrtsbeschränkungen und Fahrverbote werden gemeinsam durch die Polizei und Kräfte des Ordnungsamtes überwacht und durchgesetzt.

All dies ist jedoch nur mit einem hohen Personalansatz zu stemmen. Daher werden die Dienststellen des Polizeipräsidiums von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt.

An den beiden zentralen Veranstaltungstagen Weiberfastnacht  in Trier werden jeweils mehr als 160 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eingesetzt.

Neben dem Schutz der zahlreichen Veranstaltungen weist die Polizei darauf hin, dass selbstverständlich auch Alkohol-, Drogen- und allgemeine Verkehrskontrollen zu ihrem alljährlichen Sicherheitskonzept gehören. Närrinnen und Narrhallesen, die Fastnacht mit alkoholischen Getränken begießen wollen, sollten ihr eigenes Auto stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis zurückgreifen.

Hier weist die Polizei auf das Projekt „BOB – pick up your friends“ hin, bei dem ein vorher benannter, nüchterner Fahrer seine Begleiter sicher nach Hause bringt. Nähere Informationen unter www.bob-trier.de

Allgemeine und einsatzbezogene Informationen des Polizeipräsidiums Trier zu Fastnacht 2018 werden auf der Facebook-Seite @PolizeiRheinlandPfalz und insbesondere auf dem Twitter-Account des Polizeipräsidiums Trier (@PolizeiTrier) veröffentlicht.

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