Feuer im Meulenwald, Großeinsatz für die Feuerwehr

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Schweich/ Trier. Am Freitagnachmittag gegen 13:40 Uhr wurde Thomas Grünhäuser vom Forstamt Trier von einer besorgten Bewohnerin aus Issel angerufen. „Ich bekam den Anruf über eine starke Rauchentwicklung aus dem Meulenwald, in der Nähe der Hochspannungsleitungen“, erzählt Grünhäuser. Zunächst habe er sich nicht viel dabei gedacht, da es in diesem Umkreis auch eine Feuerstelle zum Grillen gibt. Der Forstwirt ist mit seinem Auto zur möglichen Brandstelle gefahren. „Als ich um den Ecken gefahren kam, stand unser Holzlager in Vollbrand, meterhoch schossen die Flammen in den Himmel“, so Thomas Grünhäuser. Umgehend setzte er den Notruf ab. Eine Rauchsäule ist weithin bis nach Trier sichtbar.
Um 13:50 Uhr gab es den Großalarm für die Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ankamen, stand der Schuppen im Wald in Vollbrand und die Bäume rund herum brannten selbst in 25 Meter Höhe. „Sofort wurde eine Wasserversorgung von unseren Tanklöschfahrzeugen aufgebaut und mit den Löscharbeiten begonnen“ erklärt Alexander Loskyll Wehrleiter der VG Schweich. Im weiteren Verlauf wurden weitere Feuerwehren zur Unterstützung nachalarmiert. „Die Schwierigkeit bei dem Feuer ist, das es mitten im tiefen Wald ist und kein Wasser weit und breit für die Tanklöschautos gibt“, so Loskyll.
Im Pendelverkehr fuhren die Einsatzfahrzeuge einen Hydranten in Issel zum Wasser befüllen an. Es brauchte seine Zeit bis das Feuer unter Kontrolle gewesen ist. Etwa eine Stunde später ist das Feuer unter Kontrolle, aber noch längst nicht gelöscht.
„Das war unser Holzlager von etwa 50 Kubikmeter Holz und wohl eine Fläche von 500 Quadratmeter rund herum“ schätzt der Forstwirt die Lage ein. Hierbei sind alle froh, dass der Wind aus Richtung Westen kam. „Wenn der Wind aus Richtung Osten gekommen wäre, hätte er die Flammen über die Wiese auf ein Waldstück mit sehr trockenen Ästen gedrückt“, ist sich Thomas Grünhäuser sicher. Der Brand wäre schlimm ausgegangen.
Das völlig zerstörte Holzlager ist derweil dem Erdboden gleich gemacht. Die Wellbleche wurden weiter abgekühlt und auf Seite geschoben. Das Holz aus dem Lager und das Unterholz aus dem Wald werden nach und nach abgelöscht. Als die größten Flammen gelöscht sind, rollt eine Waldmaschine an, um alle Holzreste auseinander zu ziehen. Anschließend wurden auch diese Glutnester abgelöscht. „Wir hatten mehr als 50 Kräfte im Einsatz, die mit den Löschfahrzeugen im Pendelverkehr im Einsatz waren und vor Ort gelöscht haben“, so der Wehrleiter.
Vor Ort machte sich auch der Forstamtsleiter Gundolf Bartmann ein Bild von der Lage. „Ich bin sehr froh, dass die Feuerwehr sehr schnell vor Ort war und einen noch größeren Waldbrand verhindern konnte“, erklärt der Forstleiter. Die Anfahrtswege für die Einsatzkräfte waren sehr gut ausgebaut und befahrbar.
Um 18 Uhr sind auch die letzten Glutnester abgelöscht und der Einsatz für die Feuerwehr beendet. „Vielen Dank an alle Einsatzkräfte“ betont Gundolf Bartmann. „Auch wenn es zuletzt geregnet hat, ist das Unterholz weiterhin viel zu trocken“, so der Förster. Noch währen der Löscharbeiten haben Brandermittler der Polizei ihre Arbeit aufgenommen. Was die Ursache und wie hoch der Sachschaden ist, stand noch nicht fest.
Im Einsatz war die FEZ und Wehrleitung VG Schweich. Die Feuerwehren aus Schweich, Issel, Föhren, Leiwen, Fell, Zemmer und der Berufsfeuerwehr Trier. Zudem das DRK zur Bereitstellung und die Polizei.

(Blaes)

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