Erneut schwere Sturzflut in Dudeldorf

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Dudeldorf. Am Samstag ist eine Sturzflut durch den 1200 Einwohnerort Dudeldorf (Kreis Bitburg- Prüm) gezogen. Große Schäden hatte das Wasser hinterlassen. Einen Tag später machte sich die Ministerpräsidentin Malu Dreyer ein Bild der Lage. Die Menschen räumten ihr Hab und Gut aus den Häusern, die von der Flut getroffen wurden.




Nicht einmal zwei Tage später trifft es Dudeldorf wieder schwer. Eine Anwohnerin der Ordorferstraße, die bereits am Samstag getroffen wurde schildert die Lage: Es hat längere Zeit ergiebig geregnet. Man sah das der kleine Bach wieder ansteigt, hat aber gehofft das nicht schon wieder eine Flut kommt. Um kurz nach 17 Uhr kam die Feuerwehr klingeln und warnte und alle Bewohner der Straße, das in Badem wieder Land unter ist und eine Flutwelle auf uns zu rollt. Sogleich rollte schon die Feuerwehr und das THW mit vielen Sandsäcken an, um die Fenster und Türen vor Wassereinbruch zu schützen. Und dann kam die Sturzflut auch schon. Dieses Mal allerdings nicht so schnell, wie am Samstag, aber mit Macht.




So hieß es am Abend wieder völlig Land unter in der Ordorferstraße, Pickließemerstraße und Hauptstraße. Wieder trifft es die gleichen Häuser, Keller und Garagen. Die Menschen haben erst mit den Aufräumarbeiten abgeschlossen und werden erneut sehr schwer getroffen. Ein Unterschied zur ersten Flut; Hilfskräfte haben hunderte Sandsäcke bereitgestellt, um die Häuser zu schützen. Über Stunden ergießen sich die Wassermassen durch die Straßen, werden kurzzeitig weniger und steigen wieder stark an. Bis weit in die Nacht konnten die Menschen ihre Häuser nicht verlassen, bis endlich die Flut zurück ging. In Dudeldorf waren zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst im Einsatz. Tausende Sandsäcke wurden gefüllt und bereitgestellt.

(Blaes)




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