Erfolgreiche Tierrettung: Berufsfeuerwehr rettet Entenmutter mit 11 Küken

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Trier. In Trier sind die Enten los. Wieder einmal hat die Berufsfeuerwehr eine große Entenfamilie vor dem Berufsverkehr gerettet und an die Mosel ausgesetzt.

Gegen 14:15 Uhr haben aufmerksame Passanten eine Entenmutter und ihre Küken im Bereich des alten Hubschrauberlandeplatzes des Brüderkrankenhauses im Park gesichtet. Da sich die Tierfamilie auf den Weg zur stark befahrenen Nordallee machten, setzen sie den Notruf ab und alarmierten die Berufsfeuerwehr.
Die Einheit Tierrettung der Feuerwehr machte sich sogleich mit drei Einsatzkräften auf den Weg. Unterdessen waren die Enten schon an der Friedrich- Ebert- Allee angekommen. Auf der grünen Mittelinsel der Straße versteckten sich die Küken zunächst in einem großen Gebüsch. Hier konnten die Feuerwehrleute die kleinen Entchen nach und nach einfangen. Trotzdem huschten immer wieder die Küken auf die Straße, sodass die vorbeifahrenden Autofahrer kurzzeitig anhalten mussten. Jedoch zeigten die Verkehrsteilnehmer immer Einsicht und blieben mit einem lächeln stehen, bis die Weiterfahrt wieder freigegeben wurde.
Als alle Küken in einer Transportbox eingefangen waren, versuchten die Einsatzkräfte die Entenmutter mit dem Rufen ihrer kleinen zu locken. Da ein Einfangen aussichtlos war, lockte man die Mutterente über Ausoniusstraße, unter die Unterführung bis hin zur Mosel. Immer wieder ging der Weg der Ente dabei auf die Hauptstraße, sodass der Verkehr stoppen musste. Nach 1,5 Stunden kamen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr jedoch mit der Transportbox und den Küken an der Mosel an. Die Entenmutter kam langsam nach und konnte auf der Mosel ihre kleinen wieder in Empfang nehmen. Alle waren wieder glücklich vereint.
Bereits am gestrigen Montag musste die Berufsfeuerwehr zu einem Löschteich am Mutterhaus Nord ausrücken, dort war wohl die gleiche Entenfamilie gewesen.

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