Drei Einsätze in vier Stunden für die Feuerwehren in Trier: Zwei Wohungsbrände und ein Einsatz im Krankenhaus Ehrang

2722
Werbung

Trier. Viel zu tun für die Feuerwehr am Dienstagabend. Bei eisiger Kälte mussten die Einsatzkräfte zu drei Einsätzen ausrücken.

Um kurz nach 18 Uhr wurde die Feuerwehr in die Güterstraße zu einem Wohnungsbrand alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus hatte sich brennendes Öl auf dem Herd entzündet. Durch den Rauchwarnmelder wurde der Bewohner auf das Feuer aufmerksam. Vorsorglich setzte er den Notruf ab und löschte zugleich mit einem Feuerlöscher das brennende Fett.

Die Einsatzkräfte mussten lediglich noch die Wohnung mit einem Überdrucklüfter belüften. Dennoch kam der Bewohner vorsorglich mit leichten Rauchgasverletzungen in ein Krankenhaus. Es entstand hoher Sachschaden an der Küche.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Wache I und II, sowie der Löschzug Olewig mit 30 Einsatzkräften.

 

Kurz nach 20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Wohnungsbrand nach Trier- Ruwer in die Ruwererstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Wehrleute gab es in der betroffenen Wohnung eine starke Rauchentwicklung. Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatte das Essen auf dem Herd vergessen. Auch hier war ein Rauchmelder der Lebensretter gewesen.

Es kam zu keinem Feuer, jedoch zu starkem Qualm in der Wohnung. Dieser wurde mit einem Lüfter aus der Wohnung geblasen. Der ältere Bewohner wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden ist hier eher gering.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr I und II, sowie der Löschzug Ruwer mit 25 Einsatzkräften.

 

Am späten kam es dann gegen 21:30 Uhr zu einer Aufregung am Mutter Ehrang in der August- Antz- Straße in Trier- Ehrang. Die Feuerwehr wurde zu einem vermeintlichen Schmorbrand in der Röntgenambulanz alarmiert. Mitarbeiter des Krankenhauses bemerkten einen Brandgeruch und setzten den Notruf ab. Angaben zufolge waren aber zu keiner Zeit die Patienten in Gefahr.

Nach der Erkundung durch die Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es im Heizungsraum des Krankenhauses an der dortigen Heizung zu einem technischen Defekt kam, was den Brandgeruch auslöste. Es kam jedoch zu keinem Schmorbrand und zu keiner Rauchentwicklung.

Ein Techniker wurde hinzugezogen. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr I und II, sowie der Löschzug Ehrang und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr mit 28 Einsatzkräften.

Werbung