Bundes- und Landespolizei gemeinsam gegen Kriminalität an der deutsch-luxemburgischen Grenze

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Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Bitburg ist an der deutsch-luxemburgischen Grenze ein gesteigertes Aufkommen an Fahrten unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss sowie Delikten der Rauschgiftkriminalität zu verzeichnen. Von einer hohen Dunkelziffer ist zudem auszugehen. Dies führt auch zu einer Verunsicherung der Bevölkerung.

Mit einer gemeinsamen Kontrolle setzten Bundes- und Landespolizei am 10. August 2018 ein weiteres Ausrufezeichen in der Grenzregion. Zwischen 19.00 und 23.30 Uhr wurden Verkehrsteilnehmer von der Polizeiinspektion Bitburg und der Bundespolizeiinspektion Trier mit einem massiven Aufgebot kontrolliert. Der Schwerpunkt lag diesmal auf Grund des in Echternach stattfindenden E-Lake-Festivals im Bereich Echternacherbrück.

Vier der kontrollierten Fahrer führten ihren PKW unter Drogeneinfluss, ein weiterer Fahrzeugführer war erheblich alkoholisiert. Den Fahrern wurden Blutproben entnommen, entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Darüber hinaus wurden drei Fahrzeugführer aus dem Verkehr gezogen, die erst gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren. Eine weitere Trunkenheitsfahrt konnte verhindert und der Fahrzeugschlüssel präventiv sichergestellt werden.

Bei einem kontrollierten Mitfahrer wurde eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt, gegen ihn läuft nun ebenfalls ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Von der Bundespolizei wurden zudem zwei Strafverfahren wegen Einfuhrschmuggel von Betäubungsmitteln in geringer Menge eingeleitet.

Die festgestellten Verstöße belegen, dass hier weiterhin eine intensive Überwachung angezeigt ist. Neben den Kontrollen im täglichen Dienst sind daher weitere gemeinsame Aktivitäten im grenznahen Raum geplant.

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