Rosenmontagsbilanz in Trier: 14 Strafanzeigen und 7 Narren in der Zelle

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Der relativ friedliche Verlauf des Rosenmontagszuges setzte sich überwiegend auch durch die Nacht zu Fastnachtdienstag fort. Alkoholkonsum – über den Durst hinaus – nach wie vor Hauptauslöser von Streit und Körperverletzungen.

Während der sogenannten zweiten Phase des polizeilichen Sondereinsatzes anlässlich des Rosenmontagsumzugs in Trier, die nach Beendigung des Lindwurms gegen 17.30 Uhr am Verteiler Nord begann, mussten die Beamtinnen und Beamten mehrfach einschreiten. Häufig gelang es ihnen, sich anbahnende Eskalationen im Vorfeld zu schlichten und die in der Regel alkoholisierten Kontrahenten im Narrenkostüm zu trennen.

Allerdings mussten die Einsatzkräfte auch insgesamt 14 Strafanzeigen mit Fastnachtsbezug aufnehmen. In neun Fällen handelte es sich dabei um Körperverletzungsdelikte. Viermal wurden die Beamten selbst Opfer, indem die Verdächtigen Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen leisteten oder sie beleidigten – verletzt wurden die Beamtinnen und Beamten dabei glücklicherweise nicht.

Für sieben Fastnachter endete der Rosenmontag nach dem Umzug in der Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Trier. 17 Jecken schützte die Polizei letztlich vor sich selbst, indem  sie rechtzeitig Platzverweise erhielten und so weitere Ausfälle unterblieben.

Bis 17.30 Uhr hatte die Polizei zehn Strafanzeigen entgegen genommen. Dabei waren vier Körperverletzungen und lediglich ein Widerstand aufgenommen worden. Zwei Uneinsichtige mussten in Gewahrsam genommen werden.

Dass die Zahl der Straftaten mit zunehmender Alkoholisierung der Protagonisten im Laufe des Abends und der Nacht ansteigen würde, hatte die Polizei erwartet. Erfreulich ist aber, dass es „letztlich doch nur so wenige“ waren.

„Wir hoffen, dass der Ausklang am heutigen Fastnachtsdienstag friedlich verläuft und wünschen allen viel Spaß dabei!“