Rosenmontag: Sperrung der Innenstadt Trier, über 160 Polizeibeamte im Einsatz

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Um ein unberechtigtes Einfahren mit schweren Fahrzeugen ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in den unmittelbaren Veranstaltungsbereich zu unterbinden, werden ausgewählte Zufahrten durch Betonbarrikaden versperrt. Diese, von der Stadtverwaltung Trier eigens für solche Zwecke angeschafften Poller, wurden erstmals am Weihnachtsmarkt 2017 aufgestellt.

Durch die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Trier hierzu erlassene Zufahrtsbeschränkungen und Fahrverbote werden gemeinsam durch die Polizei und Kräfte des Ordnungsamtes überwacht und durchgesetzt.

Die Wegstrecke des Umzugs über den Hauptmarkt wird mit Gittern eingezäunt, um zu verhindern, dass Personen in den laufenden Festumzug geraten. Hier werden mehrere Übergänge geschaffen, an denen die Fußgänger passieren können. Die Gitter werden erst kurz vor der Ankunft des ersten Wagens geschlossen und schnellstmöglich nach dem Umzug wieder geöffnet.

Polizeiliches Ziel ist es, möglichst wenige Straftaten zuzulassen. Deshalb liegt ein weiterer Schwerpunkt in einer qualifizierten Anzeigenaufnahme und der beweissicheren Strafverfolgung durch Verstärkung der Regeldienste bei den Polizeiinspektionen und das Bereithalten von Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten der Fachkommissariate.

All dies ist jedoch nur mit einem hohen Personalansatz zu stemmen. Daher werden die Dienststellen des Polizeipräsidiums von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt.

An Rosenmontag in Trier werden jeweils mehr als 160 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte eingesetzt.

Natürlich sind auch die vielen, teilweise überregional bekannten und von einigen hundert Jecken besuchten Fastnachtsumzüge in der Region und in verschiedenen Trierer Stadtteilen von polizeilicher Relevanz. Auch dort wird die Polizei häufig präsent sein.

Darüber hinaus werden über die gesamten Fastnachtstage zu den Schwerpunktzeiten ausreichend Kräfte für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums im Dienst sein.

Neben dem Schutz der zahlreichen Veranstaltungen weist die Polizei darauf hin, dass selbstverständlich auch Alkohol-, Drogen- und allgemeine Verkehrskontrollen zu ihrem alljährlichen Sicherheitskonzept gehören. Närrinnen und Narrhallesen, die Fastnacht mit alkoholischen Getränken begießen wollen, sollten ihr eigenes Auto stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis zurückgreifen.

Hier weist die Polizei auf das Projekt „BOB – pick up your friends“ hin, bei dem ein vorher benannter, nüchterner Fahrer seine Begleiter sicher nach Hause bringt. Nähere Informationen unter www.bob-trier.de

Allgemeine und einsatzbezogene Informationen des Polizeipräsidiums Trier zu Fastnacht 2018 werden auf der Facebook-Seite @PolizeiRheinlandPfalz und insbesondere auf dem Twitter-Account des Polizeipräsidiums Trier (@PolizeiTrier) veröffentlicht.

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