Unfall A602: Eine Verletzte, 20.000 Euro Schaden, lange Staus, Anzeigen wegen Missachtung der Rettungsgasse

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Trier.Am heutigen Montag, gegen 15:30 Uhr, ereignete sich auf der BAB602 kurz vor der Anschlussstelle Trier-Ehrang ein Verkehrsunfall, der den Verkehr in beide Fahrtrichtungen über längere Zeit zum Erliegen brachte. Der Unfallverursacher befuhr mit seinem Geländewagen samt Anhänger den rechten Fahrstreifen der Bundesautobahn. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Anhänger des Unfallverursachers nach rechts von der Fahrbahn und durchfuhr den dortigen Grünstreifen und streifte die Außenschutzplanke. Bei dem Versuch das Fahrzeug wieder nach links auf den Fahrstreifen zu steuern kam der Geländewagen auf den linken Fahrstreifen und kollidierte dort mit einem weiteren Fahrzeug. In der Folge durchbrachen beide Fahrzeuge die Mittelschutzplanke. Diese wurde derart beschädigt, dass sie auf die Gegenfahrbahn ragte.
Der Unfallverursacher blieb bei dem Verkehrsunfall unverletzt. Die Fahrzeugführerin des anderen Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Autobahndreieck musste für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Bis 20 Uhr waren in beide Fahrtrichtungen im Bereich der Unfallstelle die linken Fahrstreifen gesperrt, da die Mittelschutzplanke direkt Instand gesetzt wurde. Es staute sich teilweise bis in die Trierer Innenstadt zurück.
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurden Anzeigen gegen Fahrzeugführer gefertigt, die keine Rettungsgasse gebildet hatte oder dies zum schnelleren Vorankommen nutzten. Weiterhin wurden gegen „Gaffer“ Anzeigen gefertigt.
Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr der Wache I und II, sowie der Löschzug Kürenz. Zudem zwei Rettungswagen der BF, der Notarzt Trier, das DRK Schweich und Ehrang. Weiterhin die Autobahnpolizei Schweich und der LBM.

(Blaes)