Großeinsatz an Förderschule: 17 Kinder werden durch Reizgas verletzt

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Daun. Am Donnerstagmorgen gegen 11 Uhr kam es an der St. Laurentius Schule, einer Förderschule zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes.

Nach Angaben der Polizei kam es zu einem enormen Versprühen von Reizgas „Pfefferspray“ eines 13 jährigen Schülers auf dem Weg zur Turnhalle. Weiterhin erklärte die Polizei, dass der Schüler sich durch Jungen einer anderen Schule bedroht fühlte und so das Pfefferspray aus der Tasche seiner Mutter mit zur Schule nahm.

Mehr als 17 Kinder befanden sich in unmittelbarer Nähe und klagten auch sogleich über Atemnot und akutes Augenbrennen.

Zahlreiche Rettungs- und Krankenwagen aus dem gesamten Vulkaneifelkreis wurden zur Unglücksstelle alarmiert. Darunter auch mehrere Ärzte, eine leitende Notärztin und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes.

Alle betroffenen wurden vor Ort gesichtet und nach Schwere der Verletzungen zugeteilt. Das Krankenhaus Daun wurde informiert, zwei Ärzte zur sofortigen Behandlung entsendet, so die leitende Notärztin Dr. Heidi Hoffmann.

Laut Aussagen der Notärztin Dr. Hoffmann kamen 9 Kinder ins Krankenhaus, konnten aber am Nachmittag wieder nach Hause. Lediglich ein Kind wird wohl stationär bleiben müssen.

Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Während des mehrstündigen Einsatzes war das Gebiet um die Schule gesperrt.

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