Gebäudebrand im Gewerbegebiet Trier- Nord, 50 Einsatzkräfte vor Ort

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Trier. Am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr kam es im Gewerbegebiet in der Rudolf – Diesel Straße zu einem Lagerhallen – und Werkstattbrand.

Eine Nachbarin bemerkte die Flammen und setzte den Notruf ab. Laut Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Trier schlugen meterhohe Flammen bei Eintreffen an der Einsatzstelle aus dem Gebäude. Umgehend begannen unter schwerem Atemschutz die Löschmaßnahmen. Mit mehreren Trupps drangen die Feuerwehrmänner in das Gebäude ein.

In einem angebauten Wohnhaus drang unterdessen schon starker Rauch ein, die drei Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Die Einsatzkräfte konnten ein Ausbreiten der Flammen auf die Wohnräume verhindern.

Das Feuer hat sich über mehrere Räume ausgebreitet und brannte in voller Ausdehnung, so der Einsatzleiter. Im vorderen Teil der Halle ist eine Wäscherei betroffen. Bedingt durch die Zugänglichkeiten des Gebäudes gestalteten sich die Löschmaßnahmen als schwierig.

Die Drehleiter wurde in Stellung gebracht um das Brandobjekt großflächig auszuleuchten.

Aufgrund der enormen Rauchentwicklung im Inneren des Gebäudes kamen zahlreiche Atemschutzträger zum Einsatz. Während des Einsatzes wurden Kräfte zur Unterstützung nachalarmiert.

Gegen 5 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Nach und nach wurden die verbrannten Gegenstände und die Wäsche aus der Halle gebracht und weiter abgelöscht. Der SWT stellte in der betroffenen Lagerhalle die Elektrizität ab.

Am Morgen gegen 6:30 Uhr waren soweit die Löscharbeiten abgeschlossen. Eine Brandwache wurde errichtet.

Nachdem die Lager – und Werkstatthalle rauchfrei war, begannen umgehend die Arbeiten der Brandermittler der Polizei. Angaben wo und die es zu dem Feuer kam, konnten noch keine gemacht werden.

Nach Angaben der Feuerwehr entstand ein erheblicher und hoher Sachschaden. Während der Löscharbeiten war die Rudolf – Diesel Straße gesperrt.

Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Trier Wache I und II, die Löschzüge Kürenz und Ruwer, sowie der Führungsdienst und die Freischicht der BF. Ein Rettungswagen zur Bereitstellung und mehrere Streifenwagen der Polizei Trier, zudem die SWT Trier.