Forstunfall im Wald bei Trier- Euren: Feuerwehr rettet Waldarbeiter in Zwangslage

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Trier- Euren. Am Dienstagmittag um 12:40 Uhr wurde die Feuerwehr und der Rettungsdienst in den Wald zwischen Trier- Euren und Trierweiler alarmiert.

Drei Waldarbeiter einer Forstwirtschaftsfirma aus der VG Konz waren im Eurener Wald am Forstrettungspunkt 122 mit Baumfällarbeiten und Holzrückarbeiten beschäftigt. Der Wald wird zurzeit aufgeforstet, besonders nach den Stürmen des vergangenen Winters. So wurden bereits in letzten Wochen, zahlreiche bis zu 15 Meter hohe Bäume gefällt.

Nach Angaben der Feuerwehr drehte sich ein Baum, während der Fällarbeiten und stürzte auf einen 50 jährigen Waldarbeiter. Er wurde im Beinbereich eingeklemmt. Die Schwierigkeit dabei war, dass der Unfall auf einem unwegsamen Gelände in Steillage tief im Wald passierte.
Die alarmierten Einsatzkräfte verschafften sich Zugang zu dem Verunfallten und befreiten ihn. Der Baum wurde klein geschnitten und das Bein freigelegt. Nachdem er notärztlich versorgt war, wurde der Waldarbeiter mit einer Schleifkorbtrage aus dem Hang zu den Einsatzfahrzeugen gerettet.
Mit schweren Verletzungen kam der 50 jährige schließlich in Notarztbegleitung in ein Trierer Krankenhaus.

Der schmale und weiche Waldwirtschaftsweg sorgte beim Abrücken der Einsatzfahrzeuge für Probleme. Aufgrund der langen, zurückliegenden Nässe und den schweren Forstmaschinen, gab es tiefe Gräben, die für Probleme sorgten.

Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Im Einsatz war der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Trier Wache I, ein Rettungswagen und der Notarzt Trier.