Fahrradwetter, Gute Stimmung, Positive Bilanz- 25 Jahre Saar Pedal

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Saarburg. Positive Bilanz des DRK und der Polizeiinspektion Saarburg bei der Jubiläumsveranstaltung Saar- Pedal

Bezirksbeamter der Polizeiinspektion Saarburg Hermann Kettenhofen begleitet Einsatzmaßnahmen Saar- Pedal zum 25. Mal

Zum 25. Mal wurde der sogenannte Fahrrad- Erlebnistag Saar- Pedal veranstaltet. Strecken entlang der Saar zwischen dem saarländischen Merzig und der Saar- Mündung in Konz wurden für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. In verschiedenen Aktionszonen werden verschiedene kulinarische und kulturelle Angebote als Rahmenprogramm angeboten.

Kräfte der Polizeiinspektion Saarburg und der Polizeiwache in Konz wurden durch Beamte der Gendarmerie aus Frankreich an der rheinland- pfälzischen Strecke unterstützt. Die benachbarte Polizeiinspektion Merzig und die Bundespolizeiinspektion Trier führten weitere Einsatzmaßnahmen unter Beteiligung der Police aus Luxemburg durch.

Das Deutsche Rote Kreuz aus Konz und Saarburg bildete mehrere Sanitätsstationen in Rheinland- Pfalz und brachte laut Aussage des DRK- Einsatzleiters Jens Becker vierzehn Fahrzeuge und 45 Kräfte in den Einsatz. Bis kurz vor 18 Uhr mussten diese 24 Versorgungen, darunter 2 notwendige Krankentransporte bewältigen. Einsatzgründe waren unter anderem Insektenstiche, Kreislaufprobleme und vereinzelt auch meist leichte Stürze ohne Fremdeinwirkungen. Jens Becker zeigte sich zufrieden, auch mit dem Besuch der Sonderfläche 130 Jahre DRK Ortsverein Saarburg und lobte die positive Stimmung der Teilnehmer.

Laut übereinstimmenden Angaben nutzte in 2018 eine gleichbleibend hohe Anzahl von Teilnehmer das zunächst gute Fahrradwetter aus, um einen Familienausflug zu unternehmen. Insbesondere die Aktionszonen waren stark frequentiert.

Festzustellen war leider erneut, dass viele Kraftfahrzeugführer Verkehrssperrungen ignorierten und teilweise eigenmächtig entfernten. Hierzu führt Stephan Wagner, Einsatzleiter der Polizeiinspektion Saarburg aus: „Insbesondere Verbotszeichen werden von einigen Kraftfahrzeugführern schlichtweg ignoriert. Durch das Entfernen von Beschilderungen gefährdet man jedoch Unbeteiligte. Nachfolgende, eventuell ortsfremde Personen, erkennen so nicht, dass sie in einen Veranstaltungsbereich einfahren.“

Positiv herauszustellen ist die festzustellende, häufigere Nutzung von Fahrradhelmen, auch bei Erwachsenen. Hierzu Jens Becker, Einsatzleiter DRK: „Die Fahrradfahrer sind sich zwischenzeitlich der Bedeutung des Fahrradhelmes bewusst. In der Aktionszone Saarburg konnten selbst kaum noch Erwachsene ohne Fahrradhelm gesehen werden. Eine erfreuliche Entwicklung!“

Die Verkehrssperrungen konnten nach Beendigung aufgehoben werden.

Bis 18.00 Uhr waren keine größeren Einsatznotwendigkeiten zu verzeichnen.

Die Veranstaltung verlief aus polizeilicher Sicht bis zum Mitteilungszeitpunkt ohne größere Vorkommnisse.