90 Einsatzkräfte suchen mehrere Stunden nach vermisster Frau

0
3385

Welschbillig. Große Aufregung am Dienstagabend in Welschbillig (VG Trier Land). Um 20.52 Uhr heulen die Sirenen, ein Hubschrauber kreist über Wiesen und Felder rund um den Ort. Insgesamt kommen bis zum späten Abend mehr als 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei zusammen. Der erste Treffpunkt ist am Feuerwehrgerätehaus in Welschbillig. Von dort aus werden die Suchmannschaften koordiniert und losgeschickt.

Nach Polizeiangaben hatte am gestrigen Abend gegen 19.45 Uhr eine 32-Jährige aus Welschbillig ihre Wohnung spontan verlassen und war seither mit unbekanntem Ziel unterwegs. Da die Polizei auch witterungsbedingt davon ausgehen musste, dass sie sich in einer lebensbedrohlichen Lage befinden könnte, hat sie schon am Abend eine großangelegte Suche nach der Vermissten veranlasst. Ihr Mobiltelefon hätte sie nicht mitgenommen.

Mit Taschenlampen und Suchscheinwerfern wurden Landwirtschaftliche Wege zwischen Welschbillig und Kordel abgesucht. Ein nahegelegener Weiher und Bachlauf wurden zudem kontrolliert. Aus der Luft wurden die Einsatzkräfte von einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera unterstützt. Weiterhin kamen sechs Suchhunde und ein Maintrailer zum Einsatz. Nach 3,5 Stunden wurde die Suche gegen 00.30 Uhr vorerst ergebnislos eingestellt. Trotz intensiver Suche konnte die Frau nicht gefunden werden.

Am heutigen Morgen führten weitere Umfeldermittlungen die Polizei zum Aufenthaltsort der Frau in Trier. Sie hatte sich zu Bekannten begeben und konnte dort unversehrt angetroffen werden. Von dem Sucheinsatz hatte die 32-Jährige nichts mitbekommen.

Die genauen Hintergründe für ihr Verschwinden werden zurzeit überprüft.

Im Einsatz war die FEZ, Wehleitung und Führungsstaffel VG Trier Land sowie der KFI Trier -Saarburg. Die Feuerwehren aus Welschbillig, Hofweiler, Ittel , Möhn und Kordel. Die Berufsfeuerwehr Trier mit Suchhunden , sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei. Polizeihubschrauber und Suchhund.